Konsum

Wir schaffen Durchblick


Bewusstes Einkaufen braucht Transparenz, um möglich zu sein. Um diese zu verbessern, führt Greenpeace regelmäßige Marktchecks durch, die Supermärkte motivieren, ihr nachhaltiges Angebot zu verbessern. 2019 startete mit Wintergemüse in den Supermärkten – denn Kraut und Rüben bringen regional und vitaminreich durch den Winter. Das Ergebnis war größtenteils erfreulich: Viel Wintergemüse aus Österreich war zu haben, nur das Bio-Angebot war ausbaufähig.

Der Marktcheck im März über das Sortiment der Eigenmarken brachte Überraschendes. Sie sind billig, aber oft gut. Immer mehr Marken verzichten auf Palmöl und auch versteckte Käfigeier oder Gentechnik finden sich selten. Deutlicher Minuspunkt bleibt mangelnde Kennzeichnung. Der Ostertest zeigte, dass bei den Farben zum Eierselbstfärben immer noch gesundheitsschädliche Inhalte zu finden sind. Den Sommer leitete das Saftsortiment ein. Leider war auch dieses Ergebnis wegen der Seltenheit von Bio-Produkten, mangelhaften Herkunftskennzeichnungen und seltenem Mehrwegangebot ernüchternd. Der Marktcheck Schuljause war wieder positiver: Fast alle Elemente eines Warenkorbs aus 30 typischen Bestandteilen einer Jause sind biologisch zu haben. Der Test des Mehrwegsortiments blieb wie in den Vorjahren unbefriedigend. Nur Bier und Mineralwasser gibt es verlässlich in Mehrwegflaschen; alle Diskonter schnitten mit der schlechtesten Note ab.

Auch im Schweinefleischtest wurden keine guten Noten vergeben. Grund dafür war vor allem, dass über 90 Prozent des Schweinefleischs über das Futter Gentechnik enthält und das für KäuferInnen nicht einmal erkennbar ist. Dafür endete das Jahr positiver mit dem Marktcheck über den Weihnachtsfisch. Alle Supermärkte bieten umweltfreundliche Süßwasserfische in Bioqualität an. Die Verleihung des Titels „Supermarkt des Jahres“ an den Gesamtsieger aller Tests (2019 war es Interspar) schloss ein weiteres Jahr der Transparenzoffensive „Nachhaltigkeit im Test“ ab. „Greenpeace wird auch 2020 Supermärkte unter die Lupe nehmen und bewerten, wie nachhaltig die Produkte in den Regalen sind. Das erleichtert den KonsumentInnen den täglichen Einkauf und entlastet die Umwelt“, sagt Susanne Winter, stellvertretende Geschäftsführerin bei Greenpeace in Österreich.


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Bewusstes Einkaufen braucht Transparenz, um möglich zu sein. Um diese zu verbessern, führt Greenpeace regelmäßige Marktchecks durch, die Supermärkte motivieren, ihr nachhaltiges Angebot zu verbessern. 2019 startete mit Wintergemüse in den Supermärkten – denn Kraut und Rüben bringen regional und vitaminreich durch den Winter. Das Ergebnis war größtenteils erfreulich: Viel Wintergemüse aus Österreich war zu haben, nur das Bio-Angebot war ausbaufähig.

Mehrweg statt Einweg

Kroatiens Plastikküste

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