Meere

Unser blauer Planet


Unsere Erde ist ein blauer Planet. Rund 70 Prozent ihrer Oberfläche sind von Meeren bedeckt. Sie sind Lebensgrundlage von Millionen an Menschen, helfen im Kampf gegen die Klimakrise und sind der Lebensraum faszinierender Tiere: vom kleinen Krill bis zu majestätischen Walen. Doch unsere Meere befinden sich in einer Krise und werden nach und nach zu einem Industriestandort. Damit sind die wichtigen Funktionen der Meere gefährdet. Für Greenpeace der Grund, seit Jahrzehnten für den Schutz der Meere aktiv zu sein.


Meere

Unser blauer Planet


Unsere Erde ist ein blauer Planet. Rund 70 Prozent ihrer Oberfläche sind von Meeren bedeckt. Sie sind Lebensgrundlage von Millionen an Menschen, helfen im Kampf gegen die Klimakrise und sind der Lebensraum faszinierender Tiere: vom kleinen Krill bis zu majestätischen Walen. Doch unsere Meere befinden sich in einer Krise und werden nach und nach zu einem Industriestandort. Damit sind die wichtigen Funktionen der Meere gefährdet. Für Greenpeace der Grund, seit Jahrzehnten für den Schutz der Meere aktiv zu sein.

Von Pol zu Pol


Im April 2019 startete Greenpeace die vermutlich ambitionierteste Schiffsexpedition, die die Umweltschutzorganisation jemals umgesetzt hat. Alles begann in der Arktis hoch oben im Norden und führte über die nächsten zehn Monate über den Atlantik hinunter in die südliche Antarktis. Die beiden Greenpeace-Schiffe Esperanza und Arctic Sunrise waren dabei fast 110.000 Kilometer unterwegs. 30 WissenschaftlerInnen waren während verschiedener Stationen an Bord. Gemeinsam mit den Greenpeace-AktivistInnen beobachteten sie Schildkröten, nahmen 126 Wasserproben, untersuchten die Auswirkungen der Klimakrise auf die Meere und zählten Pinguine. Die Umweltschützer konfrontierten ebenso die industrielle Fischerei bei ihren Fangzügen. Das Ziel dieser Expedition: Die Gefahren der Klimaerhitzung, der Verschmutzung durch Plastik, der industriellen Fischerei sowie von Ölbohrungen und Tiefseebergbau sichtbar zu machen. Greenpeace veröffentlichte während dieser zehn Monaten acht Berichte, die weltweit für Schlagzeilen sorgten und aufzeigen, weshalb die bisherigen politischen Maßnahmen für den Meeresschutz nicht ausreichen. Auf diese großen Probleme aufmerksam zu machen, ist derzeit wichtiger denn je. Denn wir haben jetzt die einzigartige Möglichkeit, den langfristigen Schutz unserer globalen Meere zu sichern.

Wir brauchen Meeresschutzgebiete


Seit 2018 verhandeln Regierungen bei den Vereinten Nationen über ein historisches Hochseeschutzabkommen. Dieses Abkommen wäre das erste seiner Art und könnte in Zukunft weitreichende Meeresschutzgebiete ermöglichen. Doch noch blockieren Staaten und die Industrie ein effizientes Abkommen, das den Status-Quo ändern kann. Greenpeace setzt sich mit aller Kraft für ein starkes Abkommen ein, mit dem Meeresschutzgebiete möglich werden, in denen jegliche industrielle Aktivität verboten ist und somit Tiere ein sicheres Zuhause haben. Greenpeace-ExpertInnen – darunter auch aus Österreich – waren daher bei den bisherigen Verhandlungen aktiv und engagierten sich direkt bei PolitikerInnen für ein starkes Abkommen. Für diese politische Arbeit lieferte die zehnmonatige Schiffsexpedition genau jene Erkenntnisse, die die ExpertInnen brauchen, um die EntscheidungsträgerInnen von einem starken Hochseeschutzabkommen zu überzeugen.

Erste Erfolge


Während das Abkommen vermutlich 2021 fertig ausverhandelt wird, können wir schon erste Erfolge sehen: Bereits 20 Länder unterstützen die Forderung, 30 Prozent der Meere bis zum Jahr 2030 unter Schutz zu stellen. Denn genau das fordern WissenschaftlerInnen, damit unsere Meere nicht komplett aus dem Gleichgewicht geraten. Doch noch ist es ein langer Weg dahin. Profitorientierte Konzerne und machtgetriebene PolitikerInnen werden alles Mögliche unternehmen, um ein starkes Hochseeschutzabkommen zu verhindern. Daher wird Greenpeace auch weiterhin mit vollstem Engagement für den Schutz der Meere im Einsatz sein.

Österreich rettet die Wale


Anfang 2019 bat das Greenpeace-Büro aus Moskau um Hilfe: AktivistInnen hatten nahe Wladiwostok an der russischen Pazifikküste ein „Walgefängnis” entdeckt, in dem 87 Belugas und 11 Orcas eingepfercht waren und vom frierenden Wasser erstickt zu werden drohten. Die Wale sollten an chinesische Delfinarien verkauft werden – ein tragisches Schicksal für die intelligenten Tiere.

Um sie zu retten, waren schnelles Handeln und ein internationaler Aufschrei notwendig. Das österreichische Greenpeace-Büro trug entscheidend dazu bei, diesen auszulösen: Innerhalb weniger Tage nach dem Hilferuf hatten die Web- und Social-Media-Teams Petitionen, Webseiten, Newsletter und Web-Videos erstellt, die Millionen Menschen europaweit erreichten. Schnell wurde die Geschichte der Wale weltweit zum viral geteilten Ereignis. Auch Weltstars wie Leonardo DiCaprio und Yves Cousteau griffen sie auf.

112.335 Menschen aus ganz Europa unterschrieben die österreichische Petition, die gemeinsam mit der russischen dem Parlament in Moskau vorgelegt wurde. Die Beschlagnahmung des Walgefängnisses wurde von oberster Stelle angeordnet. Nun war es wichtig, dafür zu sorgen, dass die Wale unter den richtigen Bedingungen nahe ihrer Heimat freigelassen wurden. Deshalb blieb Greenpeace in Österreich dran und sorgte dafür, dass die Wale nicht vergessen wurden. Als im November schließlich die letzten drei Orcas in die Freiheit schwammen, war es ein wunderschöner Erfolg, zu dem die schnelle und effiziente Mobilisierung durch Greenpeace in Österreich entscheidend beigetragen hatte.

Österreich rettet die Wale


Anfang 2019 bat das Greenpeace-Büro aus Moskau um Hilfe: AktivistInnen hatten nahe Wladiwostok an der russischen Pazifikküste ein „Walgefängnis” entdeckt, in dem 87 Belugas und 11 Orkas eingepfercht waren und vom frierenden Wasser erstickt zu werden drohten. Die Wale sollten an chinesische Delfinarien verkauft werden – ein tragisches Schicksal für die intelligenten Tiere.

Um sie zu retten, waren schnelles Handeln und ein internationaler Aufschrei notwendig. Das österreichische Greenpeace-Büro trug entscheidend dazu bei, diesen auszulösen: Innerhalb weniger Tage nach dem Hilferuf hatten die Web- und Social-Media-Teams Petitionen, Webseiten, Newsletter und Web-Videos erstellt, die Millionen Menschen europaweit erreichten. Schnell wurde die Geschichte der Wale weltweit zum viral geteilten Ereignis. Auch Weltstars wie Leonardo DiCaprio und Yves Cousteau griffen sie auf.

112.335 Menschen aus ganz Europa unterschrieben die österreichische Petition, die gemeinsam mit der russischen dem Parlament in Moskau vorgelegt wurde. Die Beschlagnahmung des Walgefängnisses wurde von oberster Stelle angeordnet. Nun war es wichtig, dafür zu sorgen, dass die Wale unter den richtigen Bedingungen nahe ihrer Heimat freigelassen wurden. Deshalb blieb Greenpeace in Österreich dran und sorgte dafür, dass die Wale nicht vergessen wurden. Als im November schließlich die letzten drei Orcas in die Freiheit schwammen, war es ein wunderschöner Erfolg, zu dem die schnelle und effiziente Mobilisierung durch Greenpeace in Österreich entscheidend beigetragen hatte.