Menschen hinter Greenpeace


Menschen hinter Greenpeace

“Als Person des öffentlichen Interesses – und das seit 47 Jahren – fühle ich mich seit jeher verpflichtet, als Dankeschön für die Anerkennung meiner Person und meiner Arbeit, jenen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie mir. Seit fast zwanzig Jahren bin ich als Botschafterin von Licht für die Welt unterwegs, um Augenkranken und anders behinderten Menschen in den Armutsgebieten dieser Erde zu helfen. Auf meinen Projektreisen nach Afrika und Südamerika erlebe ich hautnah, wie sehr gerade Menschen in diesen Gebieten von der Klimakrise betroffen sind. Mehr, als man sich hier in Europa vorstellen kann. Daher unterstütze ich die Klimaklage von Greenpeace mit voller Überzeugung und auch aus Betroffenheit durch Erlebtes auf meinen Reisen, damit Klimaschutz endlich die notwendige und so dringende Priorität bekommt. Denn alle Menschen auf dieser Erde haben ein Recht auf eine lebenswerte Zukunft!”

Chris Lohner, Autorin, Moderatorin und Schauspielerin


Magdalena Bischof, Aktivistin

“Umweltschutz ist das Wichtigste, was es für mich zu tun gilt, denn alles Leben basiert auf gesunden, funktionierenden Ökosystemen. Schützen wir die Umwelt, so schützen wir auch uns selbst und ermöglichen nächsten Generationen ein lebenswertes Leben. Aber dafür müssen wir einen nachhaltigen Systemwandel herbeiführen. Deswegen möchte ich die Menschen motivieren, auch selbst aktiv zu werden, genau hinzuschauen und die komplexen Zusammenhänge zu erkennen; die Natur wieder schätzen und vor allem respektieren zu lernen. Greenpeace bietet mir in dieser Hinsicht die Möglichkeit, mich sinnvoll und meinen Stärken entsprechend zu engagieren. Das große Netzwerk und die weltweite Zusammenarbeit sind dabei extrem wichtig, da auch der Umweltschutz global gesehen werden muss. Es liegt in unser aller Verantwortung.”

“So wie wir uns um die Gesundheit unseres Körpers kümmern, sollten wir uns auch um die Gesundheit unserer Heimat – des Planeten Erde – kümmern. Ich habe mich entschieden, bei Greenpeace aktiv zu werden, weil die Organisation sich um die Umwelt kümmert, transparent handelt und kein Geld von Konzernen nimmt. Eine sehr wichtige Tatsache ist weiters, dass Greenpeace gewaltfrei handelt. Und das ist, woran ich am stärksten glaube. Mit meinen Fähigkeiten und meinem Wissen helfen zu können und die Welt mit Hilfe des Mediums Fotografie zu verändern, ist die größte Quelle der Inspiration und der Anlass, etwas Besseres für uns alle zu schaffen. Sei es bei Einsätzen in der Arktis, tief in den Wäldern oder bei Kampagnen in Österreich – das alles hat das Potenzial, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und wenn ich dieses Anliegen klar vor Augen habe, ist es nie schwer, die Arbeit zu erledigen!”

Mitja Kobal, Fotograf


Igor Mirković,

Director Motovun Film Festival

“Neben dem Filmprogramm hat das Motovun Film Festival immer Projekte und Aktionen einbezogen, die positive soziale Ideen fördern. Das Festivalpublikum besteht hauptsächlich aus Studierenden und jungen Fachkräften, einer jungen Bevölkerung, die über den Klimawandel besorgt ist und sich für den Umweltschutz interessiert. Deshalb waren wir der Meinung, dass die Organisation unseres Festivals ohne Einwegplastik äußerst positive Auswirkungen auf unser Publikum haben könnte. Fast alle größeren Medien in Kroatien, berichteten über diese Kampagne des Festivals. Bei all den Bemühungen haben wir in Greenpeace einen wünschenswerten Partner gefunden, der seit langer Zeit an ähnlichen Aktionen beteiligt ist. Wir waren überzeugt, dass Greenpeace uns mit praktischer Erfahrung und guten Ratschlägen bei der bestmöglichen Umsetzung dieser Aktion helfen kann.”

“Es war im Jahr 1982, als eine Gruppe von jungen Leuten beschloss, Greenpeace in Österreich zu gründen. Jasna Sonne, Michael Undorf und Gernot Neuwirth, mit denen mein Mann und ich befreundet waren, waren sehr aktiv im Vorantreiben dieser Idee. Da damals auch gerade einer der Gründer der ersten Greenpeace-Gruppierung in Kanada, David McTaggart, in Wien weilte, stellten wir unsere Wohnung für ein Treffen zur Verfügung und die Gründung von Greenpeace in Österreich wurde vollzogen. Da mir schon in früher Jugend Natur- und Tierschutz sehr wichtig waren, war ich von den Greenpeace-Aktionen immer begeistert, bewunderte den Mut der jungen Leute und habe diese gerne unterstützt, was ich auch heute noch mache. Auch über mein Leben hinaus mit einer Spende in meinem Testament. Ich hoffe sehr, dass die Aktionen von Greenpeace auch langfristig den Erfolg haben, den sie verdienen!”

Edith Steininger, Unterstützerin


Joanna Sustento, Aktivistin

“Vor sechs Jahren änderte sich mein Leben auf den Philippinen von Grund auf. Denn ich verlor alles, was ich kannte und liebte: Mein Zuhause, meine Eltern, meinen Bruder, seine Frau und meinen dreijährigen Neffen. Der Taifun Haiyan ließ mich und meine Gemeinschaft mit nichts zurück – mit nichts als unseren Geschichten. Heute erzähle ich meine Geschichte, um über die Klimakrise und ihre Auswirkungen aufzuklären. Mit unseren Geschichten geben wir Zahlen und Statistiken ein Gesicht. Für den globalen Norden ist die Klimakrise etwas, das in weiter Zukunft passiert, aber für uns ist sie die Realität, in der wir leben. Für uns ist die Klimakrise so real wie jeder einzelne geliebte Mensch, den wir verloren haben. Sie betrifft echte Menschen und deren Recht auf Leben. Ein sicheres Leben ist kein Privileg, es ist ein Menschenrecht. Und für dieses Menschenrecht kämpfe ich gemeinsam mit meiner Gemeinschaft und mit Greenpeace.”