UNSER KAPUTTES

ERNÄHRUNGSSYSTEM

Unser Ernährungssystem ist verrückt. Alles muss immer mehr und immer billiger werden – ohne Rücksicht auf Verluste. Es quetscht alle bis zum Letzten aus: Tiere, unsere Umwelt und auch uns Menschen. Es respektiert nichts und niemanden und am Schluss profitieren nur wenige Großkonzerne.

Unser derzeitiges Ernährungssystem …

… verschwendet Lebensmittel und Ressourcen

In Österreich landen jährlich mind. 700.000 Tonnen Lebensmittel im Müll oder verfaulen auf unseren Feldern. Das ist ⅓ unseres Lebensmittelverbrauchs bzw. wären das ca. 1,4 Milliarden Mahlzeiten! Genießbare Lebensmittel wie Erdbeeren oder Spargel werden zum Verrotten zurückgelassen, weil sie für den Handel nicht „schön” genug sind. Stattdessen werden die gleichen Sorten klimaschädlich importiert. Das ist nicht nur eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen wie Arbeitskraft, Boden und Wasser – es schadet auch unserem Klima!

… vernichtet Regenwälder

In den Herkunftsländern werden für den Anbau unserer Lebensmittel wiederum ganze Landstriche zerstört. Der indonesische Regenwald wird für Palmöl abgefackelt und der Amazonas großflächig für Rinderfarmen abgeholzt. Die Produzenten schätzen die niedrigen Umweltauflagen dort besonders – bescheren sie ihnen doch auf Kosten von Tier und Natur enorme Profite.

… vernichtet Regenwälder

In den Herkunftsländern werden für den Anbau unserer Lebensmittel wiederum ganze Landstriche zerstört. Der indonesische Regenwald wird für Palmöl abgefackelt und der Amazonas großflächig für Rinderfarmen abgeholzt. Die Produzenten schätzen die niedrigen Umweltauflagen dort besonders – bescheren sie ihnen doch auf Kosten von Tier und Natur enorme Profite.

… zerstört die österreichische Natur

Auch in Österreich darf der Produktion nichts im Weg stehen, keine Bäume, Vögel, Bienen oder Insekten. Ganze Landstriche werden in eintönige Monokulturen verwandelt, in denen kaum ein Tier überleben kann. Der Boden wird mit Pestiziden und Nitraten belastet, die so in unser Grundwasser gelangen. Während die industrielle Turbo-Landwirtschaft auch noch die Klimakrise befeuert, leiden unsere Bäuerinnen und Bauern bereits unter zunehmenden Dürreperioden.

… zerstört die österreichische Natur

Auch in Österreich darf der Produktion nichts im Weg stehen, keine Bäume, Vögel, Bienen oder Insekten. Ganze Landstriche werden in eintönige Monokulturen verwandelt, in denen kaum ein Tier überleben kann. Der Boden wird mit Pestiziden und Nitraten belastet, die so in unser Grundwasser gelangen. Während die industrielle Turbo-Landwirtschaft auch noch die Klimakrise befeuert, leiden unsere Bäuerinnen und Bauern bereits unter zunehmenden Dürreperioden.

… ist nicht krisenfest

Wir decken lediglich 58 Prozent unseres Gemüse- und 46 Prozent des Obstbedarfs selbst. Dabei hat uns die Corona-Krise gezeigt, wie schnell es zu Lieferengpässen kommen kann. Wenn wir unser Ernährungssystem krisenfest machen wollen, dann müssen wir in Österreich wieder mehr Obst und Gemüse selbst anbauen und es auch in unseren Supermärkten verkaufen.

… ist nicht krisenfest

Wir decken lediglich 58 Prozent unseres Gemüse- und 46 Prozent des Obstbedarfs selbst. Dabei hat uns die Corona-Krise gezeigt, wie schnell es zu Lieferengpässen kommen kann. Wenn wir unser Ernährungssystem krisenfest machen wollen, dann müssen wir in Österreich wieder mehr Obst und Gemüse selbst anbauen und es auch in unseren Supermärkten verkaufen.

… ruiniert unsere Bäuerinnen und Bauern

Die Konkurrenz auf dem Weltmarkt ist unglaublich hart. Umso mehr, wenn unsere Bäuerinnen und Bauern durch Handelspakte wie CETA und MERCOSUR in den Wettbewerb mit riesigen, internationalen Agrarkonzernen treten müssen. Da bleibt ihnen oft nur die Wahl, sich anzupassen und von der Agrochemie-Industrie und ihren Spritzmitteln abhängig zu machen – oder unterzugehen.

… ruiniert unsere Bäuerinnen und Bauern

Die Konkurrenz auf dem Weltmarkt ist unglaublich hart. Umso mehr, wenn unsere Bäuerinnen und Bauern durch Handelspakte wie CETA und MERCOSUR in den Wettbewerb mit riesigen, internationalen Agrarkonzernen treten müssen. Da bleibt ihnen oft nur die Wahl, sich anzupassen und von der Agrochemie-Industrie und ihren Spritzmitteln abhängig zu machen – oder unterzugehen.

… quält Tiere und macht Menschen krank

Der weltweite Fleischkonsum steigt immer mehr an. Gleichzeitig spielt sich in den Ställen und Schlachthäusern unbeschreibliches Tierleid ab. Die Bilder aus der Massentierhaltung sind kaum zu ertragen: Mutter-Säue, die in Käfigen liegen, Küken, die geschreddert werden, Kühe mit riesigen Eutern für eine überdimensionierte Milchproduktion. Diese Verhältnisse sind leider auch der ideale Nährboden für neue Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Der intensive Antibiotikaeinsatz sorgt zusätzlich dafür, dass sich immer mehr resistente Keime bilden und unsere Medikamente nicht mehr wirken.

… quält Tiere und macht Menschen krank

Der weltweite Fleischkonsum steigt immer mehr an. Gleichzeitig spielt sich in den Ställen und Schlachthäusern unbeschreibliches Tierleid ab. Die Bilder aus der Massentierhaltung sind kaum zu ertragen: Mutter-Säue, die in Käfigen liegen, Küken, die geschreddert werden, Kühe mit riesigen Eutern für eine überdimensionierte Milchproduktion. Diese Verhältnisse sind leider auch der ideale Nährboden für neue Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Der intensive Antibiotikaeinsatz sorgt zusätzlich dafür, dass sich immer mehr resistente Keime bilden und unsere Medikamente nicht mehr wirken.

Das ist doch Wahnsinn!

Hier geht es nicht mehr darum, die Bedürfnisse von uns Menschen zu stillen! Mächtige Lobbys haben es geschafft, dass dieses kranke System nur noch für die Profitgier von großen Konzernen arbeitet. Nur sie verdienen noch an den zerstörerischen Billigstlebensmitteln aus aller Welt und dem Verkauf von giftigen Spritzmitteln. Alle anderen gehen daran zugrunde.

Wir kämpfen für Veränderung!

Deshalb setzen wir uns mit aller Kraft für ein regionales, umweltfreundliches und krisensicheres Ernährungssystem ein! Für ein System, indem Obst und Gemüse regional angebaut statt klimaschädlich importiert werden. In dem Lebensmittel keine Wegwerfprodukte sind, sondern wie ein Schatz behandelt werden. Das auf kleinbäuerliche Landwirtschaft statt auf Handelspakte und Agrarkonzerne setzt. Ein System, in dem Mensch, Tier und Umwelt mit Respekt behandelt werden!

1. Wir erarbeiten Lösungen, um Lebensmittel vor dem Müll zu retten.

Wir kämpfen mit aller Kraft für eine starke Reduktion unserer Lebensmittelabfälle und fordern daher auch von der Politik, die dafür notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen.

2. Wir verhandeln mit den Supermärkten.

Wir drängen den Handel, transparente Lebensmittelkennzeichnungen einzuführen, damit KonsumentInnen bewusste Kaufentscheidungen treffen können.

3. Wir kämpfen für unsere Bäuerinnen und Bauern.

Wir setzen uns für den Erhalt unserer kleinbäuerlichen Strukturen ein und kampagnisieren gegen gefährliche Handelspakte wie MERCOSUR, TTIP und CETA. So konnten wir mit unseren UnterstützerInnen den ersten Anlauf von EU-Mercosur verhindern.

4. Wir bewegen Menschen auf der ganzen Welt.

Wir mobilisieren tausende Menschen zum Schutz der Bienen, damit uns die Vielfalt an Obst und Gemüse erhalten bleibt. Denn wir brauchen unsere fleißigen Helferinnen zum Bestäuben unserer Pflanzen.

Doch das schaffen wir nicht alleine! Wir brauchen Ihre Hilfe, um unser kaputtes Ernährungssystem reparieren zu können!

Es ist nicht einfach, ein ganzes System grundlegend zu verändern. Doch wir sind uns sicher: Wenn sich uns viele Menschen anschließen, können wir ein Ernährungssystem erschaffen, das Mensch, Tier und Natur wieder wertschätzt.

Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz für ein regionales, umweltfreundliches und krisensicheres Ernährungssystem jetzt mit Ihrer regelmäßigen Spende.

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