DIE WÄLDER DER WELT BRENNEN

In den letzten Jahren wurden die Waldbrände immer heftiger! Denn jede Möglichkeit wird ausgeschöpft, um aus den jahrhundertealten Bäumen Profit zu schlagen. So wird auch die Covid-19-Pandemie dazu genutzt, den Amazonas-Regenwald heimlich noch brutaler zu zerstören als bisher. Aber auch die Klimakrise fordert ihre Opfer: Durch die länger und intensiver werdenden Trockenzeiten geraten immer mehr Waldbrände völlig außer Kontrolle.

Hier sind die Flammen besonders verheerend:

Amazonas

Alleine in den ersten zehn Augusttagen wurden 10.136 Brände registriert – das ist die höchste Zahl an Bränden in diesem Zeitraum seit zehn Jahren! Riesige Flächen werden zerstört. Unzählige Lebewesen wie Ameisenbären, Faultiere und Otter verlieren bei den wiederkehrenden Bränden ihren Lebensraum. Schuld daran ist die unersättliche Gier nach Profit. Denn ein Großteil der Feuer wird gezielt gelegt, um Flächen für Rinderfarmen oder Plantagen freizumachen.

Amazonas

Alleine in den ersten zehn Augusttagen wurden 10.136 Brände registriert – das ist die höchste Zahl an Bränden in diesem Zeitraum seit zehn Jahren! Riesige Flächen werden zerstört. Unzählige Lebewesen wie Ameisenbären, Faultiere und Otter verlieren bei den wiederkehrenden Bränden ihren Lebensraum. Schuld daran ist die unersättliche Gier nach Profit. Denn ein Großteil der Feuer wird gezielt gelegt, um Flächen für Rinderfarmen oder Plantagen freizumachen.

Indonesien

Pro Minute gehen in Indonesien zwei Fußballfelder Regenwald verloren! Das ist alle drei Tage eine Fläche so groß wie die Stadt Salzburg. Denn in Indonesien wird das meiste Palmöl produziert. Die alljährliche Trockenzeit ist die Gelegenheit für Palmölproduzenten, die Wälder einfach abzufackeln. Letztes Jahr waren die Brände besonders schlimm: 1,6 Millionen Hektar Wald und Torf brannten ab – eine Fläche in etwa so groß wie die Steiermark. Der Smog hüllt die benachbarten Metropolen wie Singapur oder Kuala Lumpur regelmäßig ein. Die Schadstoffe im Rauch gefährden dabei besonders Kinder, alte und kranke Menschen.

Russland

Durch die Klimaerhitzung werden die Waldbrände immer häufiger und stärker. Denn Sibirien ist ein Klima-Hotspot, der sich viel schneller erhitzt als der Rest unseres Planeten. 90 Prozent der Brände sind menschengemacht. Häufige Ursachen sind zum Beispiel großflächig vorgeschriebene Verbrennungen, die aus dem Ruder laufen. Denn die Holz-Unternehmen beseitigen ihre Holzreste mit Feuer. Laut Satellitendaten misst die Gesamtfläche, die seit Anfang 2020 abgebrannt ist, 20 Millionen Hektar – mehr als das Zweifache der Fläche Österreichs.

Russland

Durch die Klimaerhitzung werden die Waldbrände immer häufiger und stärker. Denn Sibirien ist ein Klima-Hotspot, der sich viel schneller erhitzt als der Rest unseres Planeten. 90 Prozent der Brände sind menschengemacht. Häufige Ursachen sind zum Beispiel großflächig vorgeschriebene Verbrennungen, die aus dem Ruder laufen. Denn die Holz-Unternehmen beseitigen ihre Holzreste mit Feuer. Laut Satellitendaten misst die Gesamtfläche, die seit Anfang 2020 abgebrannt ist, 20 Millionen Hektar – mehr als das Zweifache der Fläche Österreichs.

Doch mit jedem Mega-Brand wird die Chance auf einen gesunden Planeten kleiner.

Die Wälder sind einzigartige Lebensräume.

Das grüne Zusammenspiel alter Bäume und junger Pflanzen bietet Schutz und Nahrung für unzählige bereits vom Aussterben bedrohte Tiere. Hier leben die letzten Orang-Utans (wir verlieren derzeit 25 Tiere täglich!) und Tiger (in Indonesien gibt es nur noch rund 600 Sumatra-Tiger in freier Wildbahn), aber auch Bären, Füchse oder Igel. Die Wälder gehören zu den artenreichsten Lebensräumen. Verlieren wir sie, verlieren wir eine unbeschreibliche Vielfalt an Leben.

Jeder Baum kämpft mit uns gegen die Klimakrise.

Wälder sind natürliche Kohlendioxidspeicher. In ihren Bäumen und Böden ist tonnenweise CO2 gespeichert. Je älter ein Wald ist, desto effizienter kann er CO2 aus der Luft filtern. Einen Teil davon nutzt er für sein eigenes Wachstum, der Rest wird gespeichert. Wird der Wald zerstört, wird das gespeicherte CO2 tonnenweise wieder freigesetzt und befeuert die Klimaerhitzung.

Doch uns bleibt nicht mehr viel Zeit!

Die Waldflächen, die wir durch die Brände verlieren, werden von Jahr zu Jahr größer! Wenn die Zerstörung nicht eingedämmt wird, könnte der Amazonas-Regenwald bald kollabieren. Laut Berechnungen von TropenökologInnen könnten bereits 20-25 Prozent Entwaldung das Ökosystem zum Kippen bringen. 18 Prozent sind bereits vernichtet! Auch in Indonesien ist ein Viertel des Regenwaldes für immer verloren und in Sibirien wird es von Jahr zu Jahr heißer und trockener.

Wir müssen noch energischer gegen die Flammen ankämpfen, wenn wir unsere wichtigsten Verbündeten gegen die Klimakrise – die Wälder – und Millionen Tiere retten wollen!

Deshalb setzen wir uns mit voller Kraft für den Schutz der Wälder ein!

1. Wir fordern einen Importstopp von Gütern aus Regenwaldzerstörung in die EU.

Mit Studien, Pressearbeit und Petitionen kämpfen unsere ExpertInnen für ein EU-Gesetz, das den Import von Palmöl und anderen Gütern aus Waldzerstörung verbietet. Damit kein Regenwald mehr für den europäischen Markt vernichtet wird.

2. Wir setzen alles daran, den zerstörerischen EU-MERCOSUR-Pakt zu verhindern.

2019 konnte zwar durch die Arbeit von Greenpeace ein Veto von Österreich gegen den EU-Pakt erreicht werden, doch die deutsche Regierung versucht es nun mit Schlupflöchern zu umgehen. Wir bleiben daher wachsam, denn der Pakt würde die bereits verheerende Zerstörung des Amazonas beschleunigen.

3. Wir wollen 8 Millionen Hektar Amazonas-Regenwald vor illegaler Abholzung schützen.

Gemeinsam mit anderen NGOs und öffentlichen Institutionen werden wir an 9 Orten in Brasilien, Ecuador und Peru mithilfe neuester Technologien (Satelliten, Radar, Drohnen und Tablets) weitere illegale Abholzungen aufdecken und zu verhindern versuchen.

4. Unsere Feuerlöschteams vor Ort helfen, die Brände zu löschen.

In Russland und Indonesien haben unsere Freiwilligen-Teams eigene Feuerlöschteams gebildet. Mittlerweile bilden sie weitere Freiwillige aus, patrouillieren in den Wäldern, klären über Brandvorbeugung auf und stellen sich notfalls auch den Flammen direkt entgegen.

3. Wir wollen 8 Millionen Hektar Amazonas-Regenwald vor illegaler Abholzung schützen.

Gemeinsam mit anderen NGOs und öffentlichen Institutionen werden wir an 9 Orten in Brasilien, Ecuador und Peru mithilfe neuester Technologien (Satelliten, Radar, Drohnen und Tablets) weitere illegale Abholzungen aufdecken und zu verhindern versuchen.

4. Unsere Feuerlöschteams vor Ort helfen, die Brände zu löschen.

In Russland und Indonesien haben unsere Freiwilligen-Teams eigene Feuerlöschteams gebildet. Mittlerweile bilden sie weitere Freiwillige aus, patrouillieren in den Wäldern, klären über Brandvorbeugung auf und stellen sich notfalls auch den Flammen direkt entgegen.

Doch das schaffen wir nicht alleine! Wir brauchen Ihre Hilfe, um den Kreislauf der Mega-Brände zu durchbrechen!

Stellen wir uns jetzt noch entschlossener und bestimmter gegen die Zerstörer unseres Planeten. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer regelmäßigen Spende, die Wälder der Welt langfristig zu schützen.

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