Menschen hinter Greenpeace

Menschen hinter Greenpeace

“Ich unterstütze Greenpeace finanziell und durch Petitionsunterschriften seit den 70er Jahren, weil der Erhalt und das Wohlergehen unseres Planeten zu den wichtigsten Aspekten meines Lebens zählen. Ohne den unermüdlichen und kompromisslosen Einsatz von Greenpeace hätten wir wahrscheinlich keine Wale mehr und diese Welt wäre um vieles ärmer. Meine Hochachtung gilt allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Greenpeace!
Es ist offensichtlich, dass die verschiedenen Kampagnen, wie der Schutz der Ozeane, Climate Justice Now, oder der Kampf gegen Plastikmüll einzelne Menschen und auch Regierungen und Entscheidungsträger wachrütteln und dazu bringen, ihr Verhalten zu ändern und zu verbessern.
Im Jahr 2021, meinem ersten Jahr in der Pension, wurde mir die Möglichkeit gegeben, bei Greenpeace als Aktivistin aktiv zu werden. Dafür bin ich sehr dankbar, denn so konnte ich schon bei einigen Aktionen mit dabei sein und mich für mehr Umweltschutz einsetzten.
Auf diese Weise kann ich Greenpeace nun auch aktiv unterstützen, sowie verstärkt als Multiplikatorin in meinem Umfeld wirken. Nicht Besitz ist der wahre Wert eines Menschenlebens, sondern der Einsatz, den dieser Mensch für eine Schöpfungsgerechtigkeit und für den Erhalt unserer wunderbaren Erde erbringt!
Greenpeace lebt diese Werte, deshalb unterstütze ich Greenpeace.”

Ingrid Greitler, Spenderin und Aktivistin

Britta Steffen, Rekordschwimmerin und Aktivistin

“Als Athletin bin ich um die Welt gereist und konnte mit eigenen Augen sehen und erfahren, wie toll unsere Erde ist; unser aller Zuhause. Das ist nur ein Grund, weshalb ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit befasse.
Die Glaubwürdigkeit, der lange Atem und die spektakulären Aktionen von Greenpeace haben mich schon von klein auf fasziniert.
Meine erste Aktion war eine Mikroplastik-Untersuchung auf dem Rhein. Es war erschreckend, wie viele winzig kleine Plastik-Partikel wir gefunden haben – insbesondere an Orten, an denen ich das nicht für möglich gehalten hätte.
Wie bei Makroplastik liegt die Verantwortung des nachhaltigen Umgangs mit diesen Ressourcen, z.B. durch unverpacktes Einkaufen, bei uns allen. Natürlich müssen Regierungen dafür sorgen, dass der rechtliche Rahmen dafür stimmt und Unternehmen mehr tun als nur Greenwashing zu betreiben. Doch am Ende wird das alles nur funktionieren, wenn wir Verbraucher:innen unseren Einfluss nutzen und die Welt – Schritt für Schritt – ein bisschen grüner und damit gesünder machen.”
“Seit meiner Schulzeit fasziniert mich die Natur, und ich bin gerne in ihr. Ende der 80iger Jahre war „sustainable development“ das Schlagwort, mit dem eine ökologisch nachhaltige Wirtschaft etabliert werden sollte. Leider hat sich dieses Konzept nicht durchgesetzt. Mein Eindruck war stets, dass nur eine (zu) kleine Gruppe sich für den Umweltschutz und einen Ausgleich zwischen Wirtschaft und Umwelt interessiert. In den letzten Jahren ist dies – wenn auch gezwungenermaßen – mehr geworden und ich freue mich über die Projekte und Initiativen, die viele Menschen und auch Unternehmen setzen, um die Umwelt zu schonen, zu retten oder mit ihr Zusammenzuarbeiten. Die Aktivisten und Aktivistinnen, aber auch die hauptberuflich bei Greenpeace Tätigen genießen meinen großen Respekt und ich bin dankbar, dass es solche Menschen gibt.
Leider sind es meines Erachtens meistens die „Großen“, also Staaten und weltweit agierende Konzerne, die am wenigsten für den Umweltschutz tun und die Umwelt gleichzeitig am meisten belasten. Es ist schade, dass die Politik so zögerlich ist, was Umweltpolitik angeht. Die Menschen verstehen, dass eine Wende in Richtung ökologischer Wirtschaft unumgänglich ist und erscheinen mir eher dazu bereit, Dinge zu ändern, als die Politik.
Seit mehr als 30 Jahren bin ich Spender bei Greenpeace und versuche so zu leben, dass die Umwelt nicht darunter leidet. Nun ist es aber an der Zeit mehr zu tun, weshalb ich als Notar Greenpeace in Testaments- und Verlassenschaftsangelegenheiten sowie sonstigen notariellen Belangen gerne betreue.”

Stephan Verweijen, Unterstützer und Notar

Anita Malli, Kooperationspartnerin

“Schon in meiner Schulzeit, in den frühen 90er Jahren, war ich fasziniert von Greenpeace, der „Rainbow Warrior II“ und dem „Wale Retten“. Die Greenpeace-Proteste gegen die Atomtests, die Frankreich ab 1995 durchführte, habe ich bereits damals mitverfolgt und wahrscheinlich haben diese Ereignisse meine spätere Überzeugung genährt, dass es für positive Veränderungen eben auch gute Kommunikation und Zuspitzung braucht.
Der israelische Historiker Yuval Noah Harari sagt, es brauche Geschichtenerzähler, Storyteller und Songwriter, um die Klimakrise zu lösen. Seit vielen Jahren bringt Greenpeace diese hohe Kunst der Umweltkommunikation, aber auch Leidenschaft und Expertise bei MUTTER ERDE ein.
Unsere Partner von Greenpeace zeichnen sich durch eine starke Haltung, Radikalität im positiven Sinne und Kompromisslosigkeit aus.
Bei MUTTER ERDE geht es um Bewusstseinsbildung, es geht um „Look Up“ und das Hindeuten auf die für uns Menschen bedrohlichen Umweltkrisen, die unsere „Don’t Look Up“-Gesellschaft nicht sehen möchte. Seit bald zehn Jahren leisten wir gemeinsam mit Greenpeace einen bedeutenden Beitrag dazu, Danke!”
“Kunst ist ein Mittel zur Durchsetzung von Anliegen und Interessen. Sie ist auch ein Instrument des Geschichtenerzählens – für unsere höhlenbewohnenden Vorfahren genauso wie für die Straßenaktivist:innen von heute, die den Klimanotstand ausrufen.
Zusammen mit meinen Mitstreiter:innen, die auf den Philippinen extreme Wetterereignisse überlebt haben, reichten gemeinnützige Vereine und Klimagerechtigkeitskämpfer:innen eine Menschenrechtspetition gegen die sogenannten „Carbon Majors“ ein, die größten Öl-, Gas- und Kohlekonzerne.
Diese zur Verantwortung zu ziehen bedeutet viele Anhörungen und langes Warten auf eine endgültige Entscheidung. Währenddessen sorgte unsere Straßenkunst-Kampagne für mehr Engagement in den Gemeinden selbst. Im Rahmen der globalen Kunstaktion „Green Pieces“ malten wir gemeinsam mit acht betroffenen Gemeinden auf den Philippinen Wandgemälde in Form riesiger Puzzlestücke. Sie stellten die Schwierigkeiten jeder einzelnen Gemeinde in ihrem Kampf für Klimagerechtigkeit dar.
Greenpeace steht in diesem Kampf als Anführerin der Menschenrechtspetition an vorderster Front. Auch treibt Greenpeace Initiativen und Plattformen für uns Künstler:innen voran. So wird unsere Beteiligung am Kampf für Klimagerechtigkeit intensiver. Unsere Botschaft genießt höhere Reichweiten und unser Publikum vergrößert sich, überdies werden unsere Communities gestärkt.”

AG Saño, Künstler

Julia Karzel, Pressesprecherin bei Greenpeace in Österreich

“Das kroatische Mittelmeer ist einer meiner Lieblingsorte: Die wildromantische Küste, das türkise Meer, die malerischen Orte und die vielfältige Flora und Fauna ziehen nicht nur mich, sondern Hunderttausende Urlauber:innen jährlich an. Doch kaum jemand weiß, dass im Mittelmeer offshore Öl und Gas gefördert wird – auch vor Kroatien befinden sich 51 Bohrlöcher und 18 Gasproduktionsplattformen. Der Haken an der Sache: Die Infrastruktur der Bohrinseln ist veraltet und störungsanfällig, außerdem tritt bei Förderung, Transport und Lagerung von fossilem Gas Methan aus, eines der klimaschädlichsten Gase überhaupt. Zudem beeinträchtigen seismische Untersuchungen mit Schallkanonen Meerestiere wie Wale, Delfine und Schildkröten.
Greenpeace Kroatien hat im Herbst eine Kampagne zu fossilem Gas in der kroatischen Adria gestartet, und ich durfte bei einer Schiffstour im Rahmen dieser Kampagne als Pressesprecherin unterstützen. Nicht nur liegt mir die Region am Herzen, auch war es unglaublich faszinierend, an Bord der „Arctic Sunrise“ zu leben, zu arbeiten und die Crew kennenzulernen. Mit der Schiffsflotte an vorderster Front Umweltverbrechen zu dokumentieren und mit mutigen Aktionen darauf aufmerksam zu machen, ist eine der größten Stärken von Greenpeace. Umso spannender und erfüllender war es für mich, hier hautnah dabei zu sein.”