Wälder

Wälder sind die grünen Schatzkammern unserer Erde. Knapp ein Drittel der Landfläche unseres Planeten ist mit Wäldern bedeckt. Die Wälder unseres Planeten sind essentiell im Kampf gegen die Klimaerhitzung und wichtiger Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten. Rund 80 Prozent der auf Land lebenden Tiere sind in Wäldern zuhause. Doch die Wälder werden nach und nach zerstört. Alle zwei Sekunden geht weltweit eine Waldfläche in der Größe eines Fußballfeldes verloren. Die globale Waldfläche beträgt mit rund vier Milliarden Hektar nur noch 65 Prozent der ursprünglichen Waldbedeckung. Stattdessen überziehen Plantagen, Monokulturen und Weideflächen unsere Erde. Greenpeace war daher auch 2021 weltweit für den Schutz der Wälder. Denn: Verlieren wir die globalen Wälder, dann verlieren wir auch den Kampf gegen die Klima- und Artenkrise.

Vorgegaukelte Nachhaltigkeit

Globale Wälder werden vor allem für Rohstoffe zerstört, die in unseren Geschäften und auf unserem Teller landen. Von Palmöl über Fleisch bis hin zu Holz – die Produktion geht Hand in Hand mit Waldzerstörung. Dass diese Produkte trotzdem mit gutem Gewissen gekauft werden können, sollen uns diverse Gütezeichen wie FSC oder RSPO vermitteln. Diese Zertifizierungen sollen die Konsumentinnen und Konsumenten glauben lassen, dass das Produkt, auf dem sie drauf sind, nachhaltig, nach strengen, umweltschonenden Kriterien produziert wurde. Auf etlichen Produkten im Supermarkt wird so „Nachhaltigkeit“ versprochen. Greenpeace hat 2021 mit dem Bericht „Destruction: Certified – Zertifizierte Zerstörung“ aufgezeigt, dass der Schein trügt und diese Nachhaltigkeit nur vorgegaukelt ist: In Wirklichkeit tragen multinationale, global agierende Gütezeichen maßgeblich zur weltweiten Waldzerstörung und zu Menschenrechtsverletzungen bei. Greenpeace hat aufgedeckt, dass ein Großteil der Gütezeichen mit ihren schwachen Standards, unzureichenden Kontrollen, Intransparenz und wirtschaftlichen Eigeninteressen keinerlei Waldschutz garantieren garantieren kann. Konsumentinnen und Konsumenten werden in die Irre geführt und geblendet.

Wälder

Wälder sind die grünen Schatzkammern unserer Erde. Knapp ein Drittel der Landfläche unseres Planeten ist mit Wäldern bedeckt. Die Wälder unseres Planeten sind essentiell im Kampf gegen die Klimaerhitzung und wichtiger Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten. Rund 80 Prozent der auf Land lebenden Tiere sind in Wäldern zuhause. Doch die Wälder werden nach und nach zerstört. Alle zwei Sekunden geht weltweit eine Waldfläche in der Größe eines Fußballfeldes verloren. Die globale Waldfläche beträgt mit rund vier Milliarden Hektar nur noch 65 Prozent der ursprünglichen Waldbedeckung. Stattdessen überziehen Plantagen, Monokulturen und Weideflächen unsere Erde. Greenpeace war daher auch 2021 weltweit für den Schutz der Wälder. Denn: Verlieren wir die globalen Wälder, dann verlieren wir auch den Kampf gegen die Klima- und Artenkrise.

Vorgegaukelte Nachhaltigkeit

Globale Wälder werden vor allem für Rohstoffe zerstört, die in unseren Geschäften und auf unserem Teller landen. Von Palmöl über Fleisch bis hin zu Holz – die Produktion geht Hand in Hand mit Waldzerstörung. Dass diese Produkte trotzdem mit gutem Gewissen gekauft werden können, sollen uns diverse Gütezeichen wie FSC oder RSPO vermitteln. Diese Zertifizierungen sollen die Konsumentinnen und Konsumenten glauben lassen, dass das Produkt, auf dem sie drauf sind, nachhaltig, nach strengen, umweltschonenden Kriterien produziert wurde. Auf etlichen Produkten im Supermarkt wird so „Nachhaltigkeit“ versprochen. Greenpeace hat 2021 mit dem Bericht „Destruction: Certified – Zertifizierte Zerstörung“ aufgezeigt, dass der Schein trügt und diese Nachhaltigkeit nur vorgegaukelt ist: In Wirklichkeit tragen multinationale, global agierende Gütezeichen maßgeblich zur weltweiten Waldzerstörung und zu Menschenrechtsverletzungen bei. Greenpeace hat aufgedeckt, dass ein Großteil der Gütezeichen mit ihren schwachen Standards, unzureichenden Kontrollen, Intransparenz und wirtschaftlichen Eigeninteressen keinerlei Waldschutz garantieren garantieren kann. Konsumentinnen und Konsumenten werden in die Irre geführt und geblendet.

Im Einsatz gegen die Flammen in Russland

Greenpeace-Aktivist:innen kämpften an vorderster Front gegen die Flammen in Jakutien. In Russland wüteten 2021 wieder verheerende Waldbrände. Jedes Jahr stehen die für das Klima unverzichtbaren Baumbestände des Waldgürtels der Taiga in Flammen. Gründe dafür liegen in langen Dürreperioden durch ungewöhnliche Hitzewellen und in menschlicher Fahrlässigkeit.

Greenpeace-Aktivist:innen gehen durchs Feuer

Seit über 10 Jahren kämpft Greenpeace für den Erhalt der russischen Wälder. Dabei betreiben Feuerlöschteams Sensibilisierungsarbeit und Brandvorbeugung und patrouillieren Wälder. Aus einem einzelnen Greenpeace-Einsatztrupp entwickelte sich inzwischen ein Einsatzkommando mit zehn Aktionsteams, die bei Waldbränden sofort aktiv werden.

Eine Besonderheit des Greenpeace-Einsatzkommandos sind die Frauen, die bei der Bekämpfung der Brände großen Einsatz leisten. Als „Feuerwehrfrau“ in Russland zu arbeiten ist gesetzwidrig. Greenpeace gibt Frauen die Chance einen Beruf auszuüben, der ihnen sonst verwehrt bleibt. Das Wissen und die Erfahrungen, die Greenpeace mitbringt, sind unentbehrlich für den Schutz des reichhaltigen und vielschichtigen Ökosystems, das der russische Wald darstellt.

Gewalt gegen Umweltschützer:innen in Rumänien

Die Geschichte hat uns schockiert: Als der Regisseur und Journalist Mihai Dragolea in einem Wald in der Gemeinde Cosna (Kreis Suceava) einen internationalen Dokumentarfilm über illegale Abholzung in Rumänien drehte, wurden er und ein Kollege von einer Gruppe von Personen brutal zusammengeschlagen. Ihre Ausrüstung und alle Aufnahmen wurden zerstört.

Im Laufe der Jahre hat Greenpeace in Rumänien immer wieder darauf hingewiesen, dass Umweltaktivist:innen und Förster:innen bei ihrer Arbeit zum Schutz der Umwelt und zur Erhaltung der Wälder ihr Leben riskieren. In einem Jahr wurden mehr als 600 Menschen verletzt, sechs von ihnen starben an den Folgen dieser Gewalt.

„Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern reiht sich in eine lange Liste schwerwiegender Ereignisse ein, die unsere Arbeit genauso gefährden wie die Pressefreiheit hierzulande. Alles leistet dem Phänomen des illegalen Holzeinschlags Vorschub“, sagte Ciprian Ga˘ lusca˘ , Koordinator der Kampagne für Wald und Wildtiere bei Greenpeace Rumänien.

Die Täter wurden ausgeforscht und werden demnächst angeklagt. Wir gehen davon aus, dass der Prozess im Jahr 2022 beginnt und ein Urteil wahrscheinlich 2023 gefällt wird.

Regenwald vor Abholzung bewahrt

Der Regenwald im Kongobecken ist der zweitgrößte tropische Regenwald der Welt. Dort leben Tiere wie Afrikanische Waldelefanten, Flachlandgorillas, Okapis und viele, viele mehr. In seinen Böden sind auch gigantische Mengen Kohlenstoff gespeichert. Der Erhalt des Waldes ist damit unerlässlich, wenn wir eine Chance haben wollen, katastrophale Klimaerhitzung zu verhindern

Umso alarmierender war, dass der ehemalige Umweltminister der Demokratischen Republik Kongo (DRK) einen zwanzigjährigen Rodungsstop aufhob und damit 1,4 Millionen Hektar, etwa die Fläche Kärntens, zur Rodung freigab.

Greenpeace wurde aktiv und setzte sich gemeinsam mit anderen NGOs beim Präsidenten der DRK für ein Umdenken ein. Mit Erfolg: Am 15. Oktober ordnete Präsident Félix Tshisekedi im Ministerrat die Aussetzung aller zweifelhaften Abholzungskonzessionen an, einschließlich der sechs im September 2020 erteilten.

Erfolg in Indonesien

Unnachgiebiger Widerstand zahlte sich 2021 auch in Indonesien aus: Nach jahrelangem Kampf indigener Gemeinden gegen die Abholzung ihrer Wälder für Palmöl hat die Provinzregierung von West Papua 14 Lizenzen über 320.000 Hektar (eine Fläche, größer als Luxemburg) widerrufen. Dies ist ein großer Erfolg für das Greenpeace Indonesia Papua Projekt. Seit 2007 arbeiteten wir mit dem Stamm der Knasaimos im südlichen Sorong-Distrikt zusammen, wo ein Viertel aller Lizenzen widerrufen wurde.

People Power in Ungarn

Im ungarischen Nationalpark Orség leben Tiere wie Schwarzstorch, Dreizehenbussard und Wespenbussard. Genau dort wollte der ungarische MOL-Konzern nach Öl bohren. Greenpeace konnte das gefährliche Projekt gemeinsam mit der Bevölkerung und lokalen Umweltschützer:innen verhindern.

Im Januar 2021 bestätigte das ungarische Öl- und Gasunternehmen MOLGroup Pläne für Ölbohrungen im Orség-Nationalpark, einem Schutzgebiet im Rahmen des Natura-2000-Netzwerks der Europäischen Union. Im April überreichten unsere Aktivist:innen auf der Jahreshauptversammlung von MOL eine von mehr als 100 Organisationen unterzeichnete gemeinsame Erklärung, die das Ende der Bohrpläne forderte.

MOL zieht ab

Die Bedenken konzentrierten sich vor allem auf die möglichen Umweltschäden, die durch die Bohrungen entstehen könnten – noch dazu mitten in einem Nationalpark, der Heimat zahlreicher gefährdeter Tiere ist. Unser unnachgiebiger Druck, gemeinsame Protestaktionen und Medienaufmerksamkeit brachten den Erfolg: Im August zog die MOLGroup ihre Bohrpläne schließlich zurück.